«Wenn ein Stürmer einem Ball begegnet»
Oder sollte es heissen «wenn viele Bälle einem Stürmer begegnen?»
Wie auch immer. Ich hatte schon als ganz Kleiner immer einen Ball dabei und wenn ich gekonnt hätte, dann wäre ich schon mit einem unterm Arm am 18. Juni 1981 zur Welt gekommen. Sternzeichen Zwilling...hm...wer weiss, vielleicht hätte ich sogar zwei dabei gehabt.
Solange ich mich zurückerinnere hat Fussball mein Leben mitbestimmt. Mein Vater war Junioren-Präsident des FC Aesch, eines Vereins, der für seine exzellente Juniorenarbeit bekannt ist. Da lag es ja auf der Hand, dass ich mit fünf Jahren geradewegs zu den «Pampers» marschierte.
Danach kam, was bei den meisten Kindern kommt, die Fussball spielen: man kickt auf der Strasse, dem Schulhof, vor der Garage, im Schwimmbad - und am liebsten würde man auch im Wohnzimmer oder während der Schulstunden.
Das Training im Verein wurde im Verlauf der Jahre immer intensiver und ich merkte schnell, was ich am liebsten tat: ich wollte Tore schiessen!
Ich würde hier ja gerne behaupten, dass ich immer hoch motiviert und in absoluter Eintracht mit dem jeweiligen Trainer ins Training ging. Aber...oh ich habe manchmal geflucht!
Nein, ich musste erst älter und reifer werden um zu begreifen, wie wichtig diese Zeit und auch die «härteren» Momente für mich waren.
Marco der «Stürmer»... das liegt mir nicht nur in den Füssen.
Elf Jahre spielte ich für den FC Aesch und ich habe dem Verein und einigen Menschen auf diesem Weg viel zu verdanken.
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